Baugenehmigungen steigen kräftig – Iran-Krieg gefährdet Aufschwung
KI-Zusammenfassung
Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland ist im ersten Quartal 2026 deutlich gestiegen. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden verzeichnete 63.500 genehmigte Wohnungen in neuen und bestehenden Gebäuden, ein Plus von 14,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders stark legten Genehmigungen für Zweifamilienhäuser zu (plus 23,2 Prozent) sowie Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (plus 14,9 Prozent). Sebastian Dullien, wissenschaftlicher Direktor des IMK der Hans-Böckler-Stiftung, wertete die März-Zahlen als Beleg für eine robuste Bauwirtschaft trotz des Iran-Kriegs. Allerdings drohen steigende Zinsen und Inflation den Aufschwung zu bremsen: Die Zinsen für zehnjährige Immobilienkredite stiegen seit März um 0,3 Prozentpunkte, höhere Energie- und Kraftstoffkosten dürften die Baukosten weiter erhöhen. Das ifo-Geschäftsklima der Baufirmen fiel im April auf ein Minus.
