Iran-Krieg: Energie- und Lieferketten-Schock bremsen globales Wachstum
KI-Zusammenfassung
Der Iran-Krieg löste binnen weniger Wochen die größte Öl- und LNG-Versorgungsunterbrechung der Geschichte aus und schickte die Weltwirtschaft in einen Energie- und Lieferketten-Schock, berichtet der IWF in einem Blogbeitrag vom 31. März 2026. Die IEA beziffert den LNG-Rückgang auf rund 20 Prozent; die Straße von Hormus, durch die 90 Prozent der asiatischen Öl- und Gasimporte laufen, ist faktisch blockiert. Folgen sind steigende Energiepreise, längere Frachtzeiten und um 30–40 Prozent verteuerte Düngemittel, was besonders Süd- und Südostasien trifft. Die energieintensive Halbleiterindustrie Taiwans droht, ohne Qatargas rationiert zu werden; 90 Prozent der modernen Chips stammen aus Taiwan. China profitiert von russischen Pipelines und hohen Reserven, während arme Länder ohne Energie- oder Währungsreserven am stärksten leiden.
