BAE News
Live
Technologieneutral07. Sept. 2026

Berliner Datenleck gefährdet nationale Sicherheit – Bundesbehörden schalten sich ein

Heise Onlinevermeintlichen-datensatz

KI-Zusammenfassung

Nach dem Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz hat die mutmaßlich russischsprachige Ransomware-Gruppe Rhysida ein rund 5,7 Terabyte großes Datenpaket mit rund 1,44 Millionen Dateien im Darknet veröffentlicht, nachdem das Land die geforderten 30 Bitcoin (rund zwei Millionen Euro) nicht gezahlt hatte. Unter den geleakten Daten befinden sich Personalakten, Passwörter von Verwaltungsbeschäftigten sowie hochsensible Dokumente: Notfall- und Schutzkonzepte zur zivilen Verteidigung, Unterlagen zu Kasernen, Detailpläne kritischer Infrastruktur von Wasser- und Heizkraftwerken bis zu Rüstungsbetrieben sowie Baupläne von Justizvollzugsanstalten. Betroffen sind vor allem die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und für Mobilität, die eigene IT-Strukturen betreiben und nicht direkt vom IT-Dienstleistungszentrum (ITDZ) verwaltet werden. Da auch vertrauliche Papiere der Bundeswehr und der Bundesregierung betroffen sind, prüfen das Operative Führungskommando der Bundeswehr, das Nationale Cyberabwehrzentrum und das BSI die Risiken; die Berliner Datenschutzbeauftragte gab Verhaltensregeln für Betroffene heraus. CDU-Verteidigungspolitiker Roderich Kiesewetter spricht von einem Datenabfluss von gravierendem Ausmaß.

Verwandte Artikel