Hackergruppe Rhysida veröffentlicht 5,8 Terabyte Daten aus Berliner Landesnetz
KI-Zusammenfassung
Die Erpressergruppe Rhysida hat nach Ablauf ihres Ultimatums rund 5,8 Terabyte an Daten aus dem Berliner Landesnetz im Darknet veröffentlicht. Gefordert worden waren 30 Bitcoin, umgerechnet rund zwei Millionen Euro; der Countdown auf der Leak-Site lief am Freitag gegen 15.35 Uhr ab. Der Berliner Senat hatte zuvor bekräftigt, grundsätzlich kein Lösegeld zu zahlen — ein Vorgehen, das in der Fachwelt auf Zustimmung stieß. Bianca Kastl vom Chaos Computer Club bezeichnete die Verweigerung als richtig und forderte, die Gruppen finanziell auszutrocknen. Auch der IT-Sicherheitsexperte Christof Fischer verwies darauf, dass der Staat per Gesetz bei Erpressungen keine Zahlungen vornehmen dürfe; zugleich warnte er vor den Folgen einer Veröffentlichung der sensiblen Daten in den Händen von Kriminellen.