BfV soll Palantir abgelehnt und französische Software gekauft haben
KI-Zusammenfassung
Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat sich Medienberichten zufolge gegen die US-Analysesoftware Palantir entschieden und stattdessen ein Produkt der französischen Firma ChapsVision erworben. Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR berichteten übereinstimmend, dass der Inlandsgeheimdienst den Wechsel vollzogen habe. Offiziell bestätigt ist der Vorgang nicht: Das Bundesinnenministerium verweigerte auf DW-Nachfrage eine Stellungnahme mit dem Hinweis, der Verfassungsschutz äußere sich grundsätzlich nicht zu Erkenntnissen oder Tätigkeiten. Der BfV-Präsident Sinan Selen hatte zuvor angekündigt, den "Werkzeugkasten" der Behörde erweitern zu wollen. Auch Bundesnachrichtendienst (BND) und Bundeskriminalamt (BKA) drängen auf bessere technische Ausstattung, doch dafür sind umfangreiche Gesetzesreformen nötig.
