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Technologieneutralvor 1 Std

Bundesbehörden setzen weiterhin überwiegend auf Microsoft-Software — digitale Souveränität in weiter Ferne

Heise Onlinebundesregierung-zufolge

KI-Zusammenfassung

Eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Deutschen Bundestag offenbart die anhaltende Abhängigkeit der Bundesverwaltung von proprietärer US-Software. Das Bundesverteidigungsministerium betreibt etwa 250.000 Microsoft-Arbeitsplätze, lediglich 30 macOS-Rechner und angeblich keinen einzigen ausschließlich mit alternativer Software ausgestatteten Arbeitsplatz. Das Auswärtige Amt sticht mit 12.030 Debian-Rechnern neben 16.714 Windows-Geräten sowie LibreOffice als Standard hervor und verfügt über 25 Jahre Open-Source-Erfahrung. Andere Ministerien wie das Wirtschaftsministerium (320 Linux-Rechner), das Verkehrsministerium (310 Debian- oder RockyLinux-Rechner) und das Umweltministerium (fünf Ubuntu-Rechner) bleiben Ausnahmen. Das Justizministerium nennt lediglich vier Endgeräte mit ausschließlich alternativer Arbeitsplatzsoftware. Häufiger als reine Linux-Systeme sind gemischte Konfigurationen, bei denen Windows als Betriebssystem mit OpenDesk, LibreOffice oder zusätzlichen Linux-Distributionen kombiniert wird.

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