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Technologieneutral05. Apr. 2026

EU-Chatkontrolle ausgelaufen: Google, Meta und Microsoft scannen trotzdem weiter

Heise Onlinedatenschutz

KI-Zusammenfassung

Die EU-Übergangsverordnung für anlassloses Scannen privater Kommunikation auf Kindesmissbrauch ist am Wochenende ausgelaufen, wodurch Meta, Google, Microsoft und Snap ihre bisherige Praxis rechtlich nicht mehr rechtfertigen können. EU-Innenkommissar Magnus Brunner bezeichnete das Scheitern der Verlängerung als „schwer nachvollziehbar“. Die vier Konzerne erklärten dennoch in einer gemeinsamen Stellungnahme, sie würden „weiterhin freiwillige Maßnahmen“ ergreifen. Laut Bundeskriminalamts-Statistiken waren 50 Prozent der US-Konzern-Meldungen strafrechtlich irrelevant, während 99 Prozent der Meta-Meldungen bereits bekanntes Material betrafen.

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