Chinas Wirtschaft verliert an Schwung: Einzelhandelsumsatz auf 40-Monatstief
KI-Zusammenfassung
Die chinesische Wirtschaft hat im April deutlich an Schwung verloren, wobei die Auswirkungen des Iran-Kriegs die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt zusätzlich belasten. Der Einzelhandelsumsatz stieg nur um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr — deutlich unter der erwarteten Steigerung von 2 Prozent und dem schwächsten Wert seit Dezember 2022, als China seine Covid-Beschränkungen lockerte. Die Industrieproduktion wuchs mit 4,1 Prozent ebenfalls langsamer als erwartet (Konsens: 5,9 Prozent). Die städtische Investitionstätigkeit einschließlich Immobilien und Infrastruktur sank in den ersten vier Monaten um 1,6 Prozent, nachdem Analysten mit einem Plus von 1,6 Prozent gerechnet hatten. Allein die Immobilieninvestitionen brachen um 13,7 Prozent ein, gegenüber einem Rückgang von 11,2 Prozent im ersten Quartal. Lizzi Lee vom Center for China Analysis warnt vor weiteren Preisverfällen und deren Belastung privater Haushaltsbilanzen. Zhiwei Zhang von Pinpoint Asset Management betont, dass starke Exporte die inländische Schwäche nur teilweise ausgleichen konnten.
