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Finanzenneutral19. Mai 2026

Deutsche Bank zahlt 190.000 Euro Strafe für Russland-Sanktionsverstoß in London

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Die britische Behörde für Finanzsanktionen (OFSI) hat die Deutsche Bank mit 165.000 Pfund — umgerechnet rund 190.000 Euro — bestraft, weil das Institut gegen Russlandsanktionen verstoßen hatte. Den Verstoß in London hatte die Bank selbst den Behörden gemeldet; für diese freiwillige Offenlegung erhielt sie einen Rabatt von 45 Prozent auf die ursprüngliche Strafsumme. Es ist der dritte bekannte Vorfall in diesem Jahr, bei dem die Deutsche Bank mit Problemen im Zusammenhang mit russischen Kunden auffiel. Im April hatte das Institut der Bundesbank Verstöße gegen Russlandsanktionen im deutschen Privatkundengeschäft gemeldet, bei denen Kunden mit russischem oder belarussischem Pass Vermögenswerte über der erlaubten Obergrenze von 100.000 Euro hielten. Im Januar gab es zudem eine Razzia wegen Geldwäscheverdachts mit Russland-Bezug.

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