Drei Tote auf Kreuzfahrtschiff "Hondius" – Verdacht auf Hantavirus
KI-Zusammenfassung
Auf dem niederländischen Kreuzfahrtschiff "Hondius" des Betreibers Oceanwide Expeditions sind auf der Fahrt von Argentinien nach Kap Verde drei Reisende verstorben: ein niederländisches Paar und ein Deutscher. Bei einem weiteren Reisenden, einem 69-Jährigen, wurde das Hantavirus zweifelsfrei nachgewiesen; er wird in Südafrika intensivmedizinisch behandelt. Zwei Crewmitglieder sind zudem schwer erkrankt. Die genaue Ansteckungsquelle ist noch unklar. An Bord befinden sich aktuell 149 Passagiere und Crewmitglieder. Die Weltgesundheitsorganisation für die europäische Region erklärte, das Risiko für die allgemeine Öffentlichkeit bleibe niedrig und riet von Panik oder Reisebeschränkungen ab. Hantaviren werden überwiegend von Nagetieren über Speichel, Urin und Kot übertragen; eine Mensch-zu-Mensch-Ansteckung ist in Europa bisher nicht beobachtet worden.
