Ehevertrag: Wann er sinnvoll ist und was er kostet
KI-Zusammenfassung
Ohne individuellen Ehevertrag leben Ehepaare in Deutschland automatisch in einer Zugewinngemeinschaft, was bei Scheidung zu einem Ausgleich der während der Ehe erwirtschafteten Vermögenswerte führt. Schenkungen und Erbschaften bleiben dabei ausgenommen, doch Wertsteigerungen von Immobilien und Unternehmensbeteiligungen können den Zugewinn deutlich erhöhen. Auch Rentenanwartschaften werden im Versorgungsausgleich aufgeteilt, zudem kann nachehelicher Unterhalt fällig werden. Ein Beispiel zeigt: Bringt die Frau ein Vermögen von 100.000 Euro in die Ehe ein und steigert es auf 300.000 Euro, während der Mann nichts beiträgt, schuldet sie ihm bei Scheidung 100.000 Euro. Fachleute aus Recht und Notariat erläutern im Handelsblatt, welche Regelungen gelten, wie sich die Gebühren zusammensetzen und wo sich Kosten sparen lassen.