Eli Lilly übertrifft Erwartungen deutlich und hebt Jahresprognose an
KI-Zusammenfassung
Der Pharmakonzern Eli Lilly hat im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 19,8 Milliarden Dollar erzielt — ein Plus von 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr und deutlich über dem Analystenkonsens von 17,6 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 8,55 Dollar, mehr als verdoppelt gegenüber dem Vorjahr und weit über der erwarteten 6,66 Dollar. Die Aktie legte daraufhin um rund zehn Prozent zu, nachdem sie zuvor im Jahr bereits 21 Prozent verloren hatte. Trotz eines Preisrückgangs um sieben Prozent in den USA und 13 Prozent weltweit — bedingt durch "Most Favored Nation"-Vereinbarungen mit der Trump-Regierung sowie Konkurrenz von Novo Nordisk — steigerten sich die Verkaufsmengen der GLP-1-Medikamente Zepbound und Mounjaro um 49 beziehungsweise 65 Prozent. CEO David Ricks bestätigte seine Strategie, niedrigere Preise durch höhere Volumen zu kompensieren. Das Unternehmen hob die Jahresprognose für Umsatz, operative Profitabilität und Gewinn je Aktie an.
