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Finanzenneutral20. Mai 2026

Erster Macquarie-Manager wegen Cum-Ex vor Gericht – 320 Millionen Euro Schaden

Handelsblatt Finanzenmacquarie-bankmanager

KI-Zusammenfassung

Vor dem Landgericht Bonn steht ab Donnerstag erstmals ein Manager der australischen Investmentbank Macquarie im Zusammenhang mit Cum-Ex-Geschäften vor Gericht. Der ehemalige Mitarbeiter Philipp G. wird beschuldigt, für versuchte schwere Steuerhinterziehung in Höhe von 319,7 Millionen Euro mitverantwortlich zu sein. Das Vorhaben scheiterte, doch auch der Versuch ist strafbar. Macquarie hatte ab 2005 Investoren ein Cum-Ex-Produkt namens GEES angeboten; später akzeptierte die Bank gegenüber der Justiz eine Rückzahlung von 100 Millionen Euro sowie ein Bußgeld von knapp zehn Millionen Euro, um strafrechtliche Vorwürfe abzuwenden. Damals blieben strafrechtliche Konsequenzen für Beteiligte aus, nun könnte sich dies ändern.

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