ESC 2026 in Wien: Israel-Boykott-Forderungen überschatten 70. Jubiläum
KI-Zusammenfassung
Der Eurovision Song Contest 2026 findet ab 5. Mai in Wien statt, zum 70. Jubiläum des Wettbewerbs und erstmals seit 2015 wieder in der österreichischen Hauptstadt. Das Motto "United By Music - (In) The Heart Of Europe" gerät angesichts massiver politischer Spannungen zur Belastungsprobe: Mehr als 1.100 Künstlerinnen und Künstler, darunter Peter Gabriel, Massive Attack, Roger Waters, Macklemore und Brian Eno, forderten in einem offenen Brief den Ausschluss Israels. Die Initiative "No Music For Genocide" kritisiert die Teilnahme des Landes im Kontext des Gaza-Kriegs. Israel entsendet den Sänger Noam Bettan mit dem Song "Michelle". Die European Broadcasting Union (EBU) lehnt einen Ausschluss ab und hält an ihrer Unpolitisch-These fest. Die Wiener Polizei rechnet am Finaltag, dem 16. Mai, mit Stör- und Blockadeaktionen; eine Demonstration mit etwa 3.000 erwarteten Teilnehmern aus dem pro-palästinensischen Umfeld ist bereits angemeldet.
