Esma-Chefin Ross warnt vor abruptem Einbruch an den Börsen
KI-Zusammenfassung
Die Chefin der europäischen Finanzmarktaufsicht Esma, Verena Ross, warnt vor starken Rückschlägen an den Börsen. Der Anlegeroptimismus treibe die Bewertungen trotz zunehmender geopolitischer Spannungen und eines sich eintrübenden Konjunkturausblicks weiter nach oben — je größer diese Diskrepanz werde, desto höher sei das Risiko einer abrupten Marktkorrektur, sagte Ross. Der im ersten Halbjahr ausgebrochene Irankrieg habe die geopolitischen Risiken erhöht und die Sorge vor einer Stagflation, einer Kombination aus schwächelnder Konjunktur und steigender Inflation, verstärkt. Der Dax war im März zeitweise auf 21.863 Punkte gefallen, markierte am 28. August mit 26.618 Punkten ein Rekordhoch und lag am Donnerstag bei rund 25.400 Punkten, gut vier Prozent im Plus seit Jahresbeginn. Haupttreiber des Optimismus seien Technologie- und KI-Werte, bei denen die Esma zugleich Überbewertung fürchtet; die Behörde rät privaten und institutionellen Anlegern zur Wachsamkeit und robusten Liquiditätsplanung.