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Finanzenneutral12. Sept. 2026

EU-Richtlinie CRD VI: Schweizer Bankkonten für EU-Bürger ab 2027 eingeschränkt

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KI-Zusammenfassung

Eine EU-Richtlinie sorgt dafür, dass deutsche Kunden künftig kein Kerngeschäft mehr bei Schweizer Banken abschließen können — sofern diese keine Filiale in der Europäischen Union unterhalten. Die Richtlinie Capital Requirements Directive VI (CRD VI) ist Teil des EU-Bankenpakets und trat bereits vor knapp zwei Jahren in Kraft; ab dem 11. Januar 2027 müssen Banken aus Drittstaaten für Geschäfte wie Einlagen, Kredite und Garantien mit EU-Bürgern eine Niederlassung im jeweiligen Mitgliedsland vorweisen. Betroffen sind damit nicht nur Schweizer, sondern auch Banken aus Großbritannien, den USA, Japan und Singapur. Für die Schweizer Finanzbranche ist das existenziell: Fast 40 Prozent des grenzüberschreitend verwalteten Vermögens stammen aus Westeuropa, also aus EU-Staaten. Verträge, die vor Ablauf der Übergangsfrist am 11. Juli geschlossen wurden, genießen Bestandsschutz; für neu eröffnete Konten aus Deutschland gelten künftig die verschärften Regeln.

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