Experten warnen vor Social-Media-Trend zur frühen Social-Security-Inanspruchnahme
KI-Zusammenfassung
Soziale Medien propagieren derzeit eine vereinfachte "Break-even"-Rechnung, nach der sich ein früher Bezug von Social-Security-Renten ab 62 Jahren lohnen soll — Fachleute warnen jedoch vor diesem Ansatz. Die Sozialversicherungsbehörde Social Security Administration (SSA) stellte eigene Break-even-Analysen bereits 2008 ein, nachdem interne und externe Stakeholder Bedenken äußerten, dass diese Entscheidungen verzerren könnten. Eine 2011 veröffentlichte Studie der Denkfabrik Rand Corp. bestätigte, dass die Analyse einen "sehr starken Effekt" habe, Menschen zum frühen Rentenbezug zu bewegen, was die monatliche Rente dauerhaft reduziere. Jason Fichtner, ehemaliger stellvertretender Kommissar und Chefökonom der SSA, bezeichnet die Break-even-Betrachtung als "falsche Rahmung", da niemand seinen Todestag kenne und Social Security vor allem als Langlebigkeitsversicherung gegen Altersarmut diene.
