EZB friert Einlagenzins bei 2,0 Prozent ein — Inflation klettert auf 3,0 Prozent
KI-Zusammenfassung
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Einlagenzins im Euro-Raum trotz steigender Inflation konstant bei 2,0 Prozent gehalten. In ihrer Erklärung räumte die Notenbank ein, dass die Aufwärtsrisiken für die Inflation und die Abwärtsrisiken für das Wachstum zugenommen haben. Die Inflation im Euro-Raum stieg im April laut Eurostat auf 3,0 Prozent, den höchsten Stand seit Herbst 2023. Ursache sind die stark gestiegenen Energiepreise infolge des Irankriegs. Unternehmen planen laut Umfragen Preiserhöhungen von durchschnittlich 3,5 Prozent für die kommenden zwölf Monate. Auch die Inflationserwartungen der Verbraucher haben deutlich angezogen. Investoren rechnen ab Juni mit Zinserhöhungen der EZB; die Notenbanken der USA, Großbritanniens und Japans haben ihre Leitzinsen ebenfalls nicht angehoben.
