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EZB lässt Einlagenzins bei 2,0 Prozent, Inflation im April bei 3,0 Prozent

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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Einlagenzins im Euro-Raum bei 2,0 Prozent belassen und schließt sich damit anderen großen Notenbanken an. Die Entscheidung fiel im Anschluss an die Ratssitzung am Donnerstag; EZB-Präsidentin Christine Lagarde erläuterte die Beschlüsse in einer Pressekonferenz. Die EZB räumte ein, dass Aufwärtsrisiken für die Inflation und Abwärtsrisiken für das Wachstum zugenommen haben, betonte aber, man sei "weiterhin gut gerüstet". Die Inflation im Euro-Raum stieg laut einer ersten Eurostat-Schätzung im April auf 3,0 Prozent — den höchsten Stand seit Herbst 2023 —, getrieben durch stark gestiegene Energiepreise infolge des Irankriegs. Finanzmärkte rechnen erst ab Juni mit Zinserhöhungen der EZB.

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