IEA warnt vor "roter Zone" auf Ölmärkten im Sommer bei geschlossener Straße von Hormus
KI-Zusammenfassung
Fatih Birol, Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), hat vor einer kritischen Versorgungslage auf den Ölmärkten gewarnt. Sollte die Straße von Hormus nicht vollständig wiedereröffnet werden und keine neuen Fördermengen aus dem Nahen Osten hinzukommen, könnten die Märkte im Juli oder August in eine "rote Zone" geraten, so Birol bei einer Veranstaltung des Chatham House. Der globale Verbrauch steige mit der beginnenden Reisesaison, während die strategischen Reserven schrumpfen. Die IEA hatte im März bereits 400 Millionen Barrel aus strategischen Beständen freigegeben — die größte derartige Aktion in der Geschichte der Organisation. Birol betonte, dass die Entwicklungsländer in Asien und Afrika die stärksten Auswirkungen spüren würden. Die Rückkehr der Ölproduktion im Nahen Osten auf Vorkrisenniveau werde voraussichtlich "sehr lange" dauern.
