IEA warnt vor historischen Tiefständen der Ölreserven bei dauerhafter Hormus-Sperre
KI-Zusammenfassung
Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt, dass globale Ölreserven mit Rekordtempo schrumpfen, um den Lieferausfall im Nahen Osten auszugleichen. Sollte die Straße von Hormus geschlossen bleiben, drohen kritische Bestandsniveaus vor der Sommerspitzennachfrage. Laut Schätzungen der Schweizer Bank UBS fielen die Vorräte von gut acht Milliarden Barrel Ende Februar auf 7,8 Milliarden Barrel Ende April; bis Ende Mai könnten sie den historischen Tiefstand von 7,6 Milliarden Barrel erreichen. JPMorgan-Analysten betonen, dass von den scheinbar großen Mengen nur etwa 800 Millionen Barrel ohne Belastung der Lieferketten verfügbar sind. Exxon-Mobil-Chef Darren Woods bestätigte, dass kommerzielle Lagerbestände die Auswirkungen der Störungen in März und April abgefedert hätten, aber dieses Pufferpotenzial sich erschöpfe.
