Insolvenzverwalter hält Neueröffnung von Reppegathers Verfahren für möglich
KI-Zusammenfassung
Insolvenzverwalter Peter Minuth macht frühere Gläubiger des unter Bankrottverdacht stehenden Düsseldorfer Immobilienunternehmers Uwe Reppegather Hoffnung auf eine Wiederaufnahme des bereits abgeschlossenen Insolvenzverfahrens. In einem Schreiben von Mitte April erklärte der Jurist, er halte eine Neueröffnung grundsätzlich nicht für ausgeschlossen. Reppegather hatte das Verfahren im April 2025 mit einem Insolvenzplan beendet und gilt seitdem als schuldenfrei; die Gläubiger erhielten lediglich eine Quote von 0,72 Prozent auf Forderungen von 1,6 Milliarden Euro. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf wirft Reppegather Betrug, Bankrott und Untreue vor und geht davon aus, dass Vermögenswerte im hohen zweistelligen Millionenbereich vor der Insolvenz auf Konten Dritter verschoben wurden. Eine verlässliche Bewertung sei ohne die Ermittlungsergebnisse nicht möglich, so Minuth. Reppegather befindet sich in Untersuchungshaft und weist die Vorwürfe zurück.
