Iran-Krieg beschleunigt Energiewende: Vestas, Orsted und Equinor steigern Gewinne
KI-Zusammenfassung
Der seit dem 28. Februar laufende Krieg gegen den Iran hat die fossile Energieversorgung destabilisiert und treibt nun die Nachfrage nach erneuerbaren Energien. Der dänische Windturbinenhersteller Vestas meldete am Mittwoch einen überraschend starken Gewinnsprung im ersten Quartal, den er auf verbesserte operative Umsetzung in Onshore- und Offshore-Geschäft zurückführte. Auch der dänische Versorger Orsted übertraf die Erwartungen mit einem höheren Quartalsgewinn. Der norwegische Öl- und Gaskonzern Equinor, dessen Finanzvorstand Torgrim Reitan von einem deutlichen Paradigmenwechsel spricht, verzeichnete das beste Quartalsergebnis seit drei Jahren. Reitan erklärte gegenüber CNBC, die Treiber der Energiewende hätten sich verschoben: Dekarbonisierung trete zugunsten von Energiesicherheit, Autarkie und Unabhängigkeit in den Hintergrund. Equinor investiert in drei große Offshore-Windparks in den USA, Polen und Großbritannien, wobei das britische Projekt zum weltgrößten Offshore-Windpark werden soll. Analysten erwarten, dass der Energieschock weitere Kapitalströme in saubere Technologien lenkt.
