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Politikneutral18. Mai 2026

Japan plant Nachtragshaushalt mit neuen Schulden – Anleiherenditen auf 30-Jahres-Hoch

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KI-Zusammenfassung

Die japanische Regierung unter Ministerpräsidentin Sanae Takaichi will einen Nachtragshaushalt zur Finanzierung von Benzin- und Energiesubventionen aufnehmen. Damit sollen die wirtschaftlichen Folgen des Krieges im Nahen Osten abgemildert werden. Takaichi hatte ein solches Budget zuvor ausgeschlossen, vollzieht nun aber eine Kehrtwende. Die Ankündigung schürte Sorgen vor weiterer Staatsverschuldung: Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen stieg auf 2,8 Prozent, den höchsten Stand seit Oktober 1996. Japan ist mit Verbindlichkeiten von mehr als dem Dreifachen seiner jährlichen Wirtschaftsleistung laut IWF die höchstverschuldete Industrienation weltweit. Marktstratege Katsutoshi Inadome von Sumitomo Mitsui Trust Asset Management bezeichnete die Entscheidung als Auslöser eines Anleihe-Verkaufs über alle Laufzeiten.

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