JPMorgan-Chef Dimon: Mehr KI-Spezialisten, weniger klassische Banker
KI-Zusammenfassung
JPMorgan-Chef Jamie Dimon hat auf dem China Summit der Bank in Shanghai angekündigt, dass der Konzern mit zunehmender Verbreitung künstlicher Intelligenz vermutlich mehr KI-Spezialisten und weniger traditionelle Banker einstellen werde. In einem Interview mit Bloomberg TV sagte Dimon, die Zahl der Arbeitsplätze werde langfristig sinken, wobei der Wandel weitgehend über die jährliche Fluktuationsrate von rund zehn Prozent, also 25.000 bis 30.000 Abgängen pro Jahr, gesteuert werden solle. KI greife bereits in alle Beschäftigungsebenen ein und werde auch höherwertige Funktionen jenseits klassischer Backoffice-Aufgaben erfassen. Gleichzeitig werde die Technologie in kundenbezogenen Bereichen neue Rollen schaffen. Damit unterstreicht Dimon einen branchenweiten Automatisierungstrend, während er im Gegensatz zu anderen Bankchefs wie Goldman-Sachs-Präsident John Waldron auf Entlassungen verzichten will.
