Jugendschutz.net registriert über 15.000 Fälle sexueller Gewalt gegen Kinder online
KI-Zusammenfassung
Die staatlich geförderte Stelle Jugendschutz.net hat 2025 mehr als 15.000 Verstöße gegen Jugendschutz im Internet registriert, wobei 93 Prozent Fälle sexueller Gewalt betrafen, überwiegend Kinderpornografie. Leiter Stefan Glaser bezeichnete diese Zahl als "Spitze des Eisbergs". Der Jahresbericht dokumentiert, wie öffentlich gepostete Kinderbilder, etwa im Kontext des "Family-Influencing" auf Instagram, kopiert, manipuliert und sexualisiert kommentiert werden. Neben Plattformen wie TikTok, YouTube, Snapchat, Discord und WhatsApp wird auch der Musikstreamingdienst Spotify als zunehmender Verbreitungsort rechtsextremer Inhalte und Gewaltfantasien gegen Frauen und Mädchen identifiziert. Jugendschutz.net recherchiert aktiv, konfrontiert Anbieter und schaltet Strafverfolgungsbehörden ein.
