Lime strebt trotz Milliarden-Schuldenlast Börsengang an
KI-Zusammenfassung
Der von Uber unterstützte E-Scooter- und Fahrradverleiher Lime hat bei der US-Börsenaufsicht SEC ein S-1-Dokument eingereicht und strebt damit erstmals einen Börsengang an. CEO Wayne Ting hatte diesen Schritt bereits in den Jahren 2020, 2021 und 2023 angekündigt, zog ihn aber jeweils zurück. Das Unternehmen weist steigende Umsätze, positive Free-Cash-Flows und sich verengende Nettoverluste seit 2023 aus, doch die Bilanz belasten kurzfristige Verbindlichkeiten von rund einer Milliarde Dollar, davon etwa 675,8 Millionen Dollar bis Jahresende 2026 und insgesamt 846 Millionen Dollar innerhalb von zwölf Monaten. Lime räumt in der Einreichung ein, über nicht ausreichende Liquidität zu verfügen und warnt, dass ohne erfolgreichen Börsengang oder Umschuldung die Geschäftstätigkeit gefährdet sei. Rund 14,3 Prozent des Umsatzes generiert Lime über die Partnerschaft mit Uber, deren Kunden Scooter und E-Bikes über die Uber-App mieten können.
