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Finanzenneutral01. Sept. 2026

McKinsey widerspricht China-Pessimisten: Keine Japan-Stagnation, keine US-Entkopplung

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KI-Zusammenfassung

Der CNBC-Newsletter „The China Connection", verfasst von Evelyn in Peking, wirft einen analytischen Blick auf die China-Debatte. Nick Leung und Joe Ngai von McKinsey widersprechen in ihrem Buch „The Next China Is Still China: An Insider's Playbook for Winning in the New Era" der verbreiteten Einschätzung, dass China in eine japanische Stagnation abgleitet oder sich von den USA abkoppelt. Stattdessen betonen sie Chinas dominante Stellung in der globalen Fertigung sowie die Investitionen in Spitzentechnologie als zentrale Wachstumstreiber. Joe Ngai, Senior Partner und Vorsitzender der McKinsey-Geschäftsstellen für Greater China, erklärt die Enttäuschung vieler US- und europäischer Konzerne mit dem Kontrast zu zwei Jahrzehnten Marktbeherrschaft; auch lokale Wettbewerber leiden unter der Hyperkonkurrenz. Langfristig zahle sich demnach eine Investition in den riesigen chinesischen Konsummarkt aus, um auch in jenen Märkten konkurrenzfähig zu bleiben, in die chinesische Unternehmen expandieren. Als Beispiel nennt der Text Lingverse: Chief Operating Officer Anita Wang plant den offiziellen Marktstart eines eulenförmigen KI-Lesegeräts in den USA im Herbst und spricht mit Schulbezirken in Florida über den Einsatz des Lerngeräts bei Exkursionen.

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