Chinas schwacher Konsum wird zum globalen Problem
KI-Zusammenfassung
Der CNBC-Newsletter "The China Connection" aus Singapur zeichnet ein belastungsresistentes Exportwachstum Chinas bei gleichzeitig schwächelnder Binnenkonjunktur nach. Laut Wind-Daten wuchs das verfügbare Einkommen in chinesischen Städten bis 2020 noch mit rund zehn Prozent pro Jahr, gegenüber einem US-Schnitt von etwa drei Prozent; 2025 verlangsamte es sich auf 4,3 Prozent und liegt damit nur noch knapp über den 3,8 Prozent in den Vereinigten Staaten. Macquarie-Analyst Larry Hu macht vor allem den Einbruch der Immobilienpreise verantwortlich: Seit dem Höchststand 2021 fielen sie wieder auf das Niveau von 2016 und verlöschen damit 85 Prozent der Zuwächse von 2012 bis 2021, schärfer als der Rückgang von 47 Prozent während der US-Hauskrise. Hu erwartet eine Bodenbildung erst dann, wenn die Politik Exporte nicht länger als Hauptwachstumsmotor nutzen kann. Internationale Spannungen nährt die diesmonatige G20-Finanzministertreffen in den USA, wo die Abschlusserklärung China aufforderte, "Verzerrungen zu beseitigen, die den inländischen Konsum einschränken"; Peking widersprach diesem und drei weiteren Absätzen als einziges G20-Mitglied und erntete Kritik von US-Finanzminister Scott Bessent.