New Yorks Bürgermeister Mamdani stoppt KI-Einsatz an Schulen
KI-Zusammenfassung
New Yorks linksliberaler Bürgermeister Zohran Mamdani setzt den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) im Unterricht für Kinder bis 14 Jahre im Schuljahr 2026/2027 weitgehend aus. Das als "Moratorium" bezeichnete Verbot gilt an Kindergärten und öffentlichen Schulen von der Vorschule bis einschließlich der achten Klasse und betrifft knapp 600.000 Kinder. Laut der Mitteilung seines Büros handelt es sich um die landesweit umfassendste KI-Richtlinie für Kinder, die den Schwerpunkt auf Sicherheit und "echten, von Menschen erteilten Unterricht" lege. Lehrkräfte dürfen KI weiterhin zur Unterrichtsplanung und für operative Aufgaben nutzen, sofern die Sicherheitsregeln der Schulbehörde eingehalten werden. Zusätzlich plant die Stadtregierung altersgerechte Beschränkungen der Bildschirmzeit für die dritte bis achte Klasse sowie Module zur kritischen Auseinandersetzung mit KI an High Schools, wo in ausgewählten Klassen begrenzte KI-Pilotprojekte vorgesehen sind. Mamdani begründet die Maßnahme damit, dass Kinder Lehrkräfte und menschliche Beziehungen zum Lernen bräuchten; parallel zum Moratorium will die Stadtregierung die Auswirkungen der Technologie untersuchen. Die Gouverneurin von New York, Kathy Hochul, begrüßte die Initiative und betonte, rasch wandelnde Technologien dürften den Lernprozess von Kindern unterstützen, nicht behindern.