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Politikneutral20. Mai 2026

NSU-Unterstützer Ralf Wohlleben nach zehn Jahren Haft entlassen

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KI-Zusammenfassung

Ralf Wohlleben, früherer NPD-Funktionär und Unterstützer der rechtsterroristischen Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU), ist nach Verbüßung seiner zehnjährigen Haftstrafe aus dem Hochsicherheitsgefängnis in Burg (Sachsen-Anhalt) entlassen worden. Das Oberlandesgericht München hatte ihn im Juli 2018 wegen Beihilfe zum Mord in neun Fällen verurteilt; Wohlleben hatte der Terrorgruppe um Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt die Tatwaffe für die Morde an acht Männern türkischer Herkunft und einem griechischstämmigen Mann beschafft. Ein Antrag auf Aussetzung der Reststrafe auf Bewährung war Anfang 2023 vom Bundesgerichtshof abgelehnt worden. Die thüringische Landtagsabgeordnete Katharina König-Preuss (Linke) bezeichnete die Entlassung als schlechten Tag für die Sicherheit und erwartet Wohllebens Rückkehr in eine führende Rolle der Neonaziszene.

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