Ölrallye belastet Goldpreis durch steigende US-Renditen
KI-Zusammenfassung
Gold und Öl waren in den vergangenen zwölf Monaten zwei der stärksten Trades, doch nun belastet die Ölrallye den Goldpreis über steigende US-Staatsanleihenrenditen. Die Rendite der zehnjährigen US-Treasury erreichte am Montag 4,45 Prozent, knapp unter dem Jahreshoch. Händler befürchten, dass der Ölpreisanstieg die Inflation wieder anheizen und die US-Notenbank Fed zu Zinserhöhungen statt -senkungen zwingen könnte. Die Stimmung am Goldmarkt dreht sich: Im SPDR Gold Shares (GLD) überstiegen Put-Prämien erstmals die Call-Prämien, mit 128 Millionen Dollar an Puts gegen 119 Millionen Dollar an Calls. Auch der iShares 20+ Year Treasury Bond ETF fiel um 76 Basispunkte, wobei die größte Einzeltransaktion ein Put-Kauf im Wert von 1,8 Millionen Dollar war. Der kommende Arbeitsmarktbericht gilt als entscheidender Indikator für die nächsten Fed-Schritte.
