OpenAI sperrt russische ChatGPT-Konten wegen verdeckter Desinformationskampagne
KI-Zusammenfassung
OpenAI hat eine Reihe von ChatGPT-Konten mit Ursprung in Russland gesperrt, die für eine verdeckte Online-Einflusskampagne zur Verbreitung von Desinformation genutzt wurden. Das Unternehmen war dem Netzwerk auf die Spur gekommen, nachdem es KI-generierte Beiträge in sozialen Medien untersucht hatte. Die Kampagne drehte sich laut OpenAI um eine Website mit kopierten und falsch zugeordneten akademischen Texten, einen "Souveränitätsindex", der Russland in ein günstiges Licht rückte, sowie Versuche, die russische Herkunft der Betreiber zu verschleiern. Obwohl OpenAI seine Modelle in Russland nicht zugänglich macht, nutzten die Akteure VPNs, um ihren Standort zu tarnen; die auf Russisch verfassten Anfragen erzeugten Kommentare für Substack, Telegram, X, Facebook und LinkedIn. Ein Großteil der Inhalte bewarb das sogenannte International Burke Institute, dessen Website Artikel aus echten wissenschaftlichen Arbeiten kopierte, teils mit falscher Autorenschaft. Bereits im Februar hatte OpenAI Konten geschlossen, die mit dem pro-russischen Medienunternehmen Rybar verbunden waren, das nach britischen Angaben teilweise von der Präsidialverwaltung koordiniert und vom Staatskonzern Rostec finanziert wird. OpenAI betonte, die unmittelbare Reichweite sei begrenzt gewesen — entscheidend sei die aufgebaute Infrastruktur.