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Finanzenneutralvor 2 Std

OpenAI und Microsoft überarbeiten Partnerschaft — Umsatzbeteiligung wird gedeckelt

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KI-Zusammenfassung

OpenAI und Microsoft haben ihre strategische Partnerschaft neu verhandelt und dabei die Regeln für Umsatzbeteiligungen sowie die Bindung an Microsofts Cloud-Plattform Azure gelockert. Die von OpenAI an Microsoft zu zahlende Umsatzbeteiligung bleibt bei 20 Prozent, wird aber durch eine Gesamtobergrenze begrenzt und läuft unabhängig vom technologischen Fortschritt OpenAIs bis 2030 weiter. Entfällt ist die Klausel, nach der Microsoft bei Erreichen künstlicher allgemeiner Intelligenz ("AGI") Sonderrechte zugesprochen hätte. Neu ist, dass OpenAI seine Produkte nun über jeden Cloud-Anbieter — einschließlich Amazon Web Services und Google Cloud — an Kunden ausliefern darf, während Microsoft weiterhin bevorzugter Cloud-Partner bleibt und OpenAI-Produkte zuerst auf Azure verfügbar sein werden. Umgekehrt entfällt die Umsatzbeteiligung, die Microsoft bisher für Azure-Kunden zahlte, die OpenAI-Modelle nutzten. Die überarbeitete Vereinbarung folgt auf Spannungen in den vergangenen Monaten; OpenAIs Umsatzchefin Denise Dresser hatte in einer internen Mitteilung erklärt, die Partnerschaft habe die Fähigkeit des Unternehmens eingeschränkt, Unternehmenskunden dort abzuholen, wo sie sich befinden. Microsoft hat seit 2019 über 13 Milliarden Dollar in OpenAI investiert.

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