Ryanair-CFO Sorahan rechnet mit Airline-Insolvenzen wegen hoher Kerosinkosten
KI-Zusammenfassung
Ryanair-Finanzchef Neil Sorahan hat angesichts der Kerosinkrise Notfallpläne für ein "Armageddon-Szenario" vorgelegt, rechnet damit aber nicht. Die Fluggesellschaft hat 80 Prozent ihres Sommer-Kerosins zu 668 Dollar je Tonne gehedgt und fliegt den vollen Plan. Sorahan erwartet dennoch, dass angeschwächte europäische Konkurrenten, die bereits vor dem Nahost-Krieg in Schwierigkeiten waren, im Winter insolvent gehen könnten. Die Sorge vor Ölengpässen habe sich gemildert, da Europa seine Abhängigkeit von der Straße von Hormus verringere und verstärkt auf Lieferungen aus den USA, Venezuela und Brasilien setze. Die Kerosinpreise würden jedoch "länger höher bleiben", was Ryanair durch sein starkes Hedging in eine besonders günstige Position bringe. Im Geschäftsjahr bis März stieg der Gewinn nach Steuern um 40 Prozent auf rund 2,3 Milliarden Euro bei 208,4 Millionen Passagieren, während der Umsatz um 11 Prozent auf 15,54 Milliarden Euro sank.
