Sabotage an Umspannwerken: Polizei fahndet nach mutmaßlichem Täter
KI-Zusammenfassung
Nach mehreren mutmaßlichen Anschlägen auf die Stromversorgung in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen fahndet die Polizei nach einem Mann. In zwei handschriftlichen Schreiben bekennt sich der Verfasser zu den Taten und beschreibt detailliert die technische Ausführung der Kurzschlüsse im Stromnetz rund um die Kraftwerke Jänschwalde und Schwarze Pumpe — Ermittler halten die Schreiben nach ARD-Informationen für authentisch. Als Motiv nennt er den Kampf gegen Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen, zudem beruft er sich auf den Nahostkonflikt und wirft Deutschland vor, einen "Völkermord in Palästina" zu unterstützen. In einem zweiten Schreiben reklamiert er weitere Angriffe in Gohr, Bergheim-Rheidt, Dormagen und Weisweiler für sich. Der mutmaßliche Verfasser ist den Angaben zufolge ein 1977 geborener deutscher Staatsangehöriger aus Gevelsberg in Nordrhein-Westfalen, dessen Wohnort die Polizei bereits am Donnerstag durchsuchte, ohne ihn anzutreffen.