Saudi-Arabiens Öl-Exporte unter Druck: Pipeline nach Drohnenangriffen stillgelegt
KI-Zusammenfassung
Der sich ausweitende Konflikt im Nahen Osten belastet Saudi-Arabien als weltgrößten Ölexporteur: Nach der iranischen Blockade der Straße von Hormus und der wachsenden Bedrohung der Meerenge Bab al-Mandab durch die Huthi-Miliz im Jemen hat Riad nach Drohnenangriffen die Ost-West-Pipeline vorsorglich stillgelegt. Die Leitung kann Öl unter Umgehung der faktisch blockierten Straße von Hormus vom Persischen Golf zum Roten Meer leiten und wurde nach Angriffen in den Regionen Riad und Medina außer Betrieb genommen. Das saudische Außenministerium erklärte, einer der Drohnenangriffe sei aus dem Irak gesteuert worden, wo vom Iran unterstützte Milizen operieren. Eine zusätzliche Reduzierung saudischer Exporte könnte den Ölpreis und dadurch auch die Benzinpreise in Deutschland weiter erhöhen. Die Lage markiert eine Verschärfung der bestehenden Gefährdung zentraler Energie-Handelsrouten durch Kriegsrisiken am Persischen Golf, im Roten Meer und auf der arabischen Halbinsel.