Stratege warnt: Zinserhöhungen wegen Ölpreisschocks könnten Rezession auslösen
KI-Zusammenfassung
Julian Howard, Chefstratege für Multi-Asset-Investments bei GAM Investments, warnt, dass Zentralbanken durch Zinserhöhungen zur Bekämpfung steigender Energiekosten eine globale Rezession riskieren. Die Europäische Zentralbank und die Bank of England hielten ihre Leitzinsen zuletzt stabil, doch die Märkte setzen auf eine EZB-Anhebung im Juni, während BoE-Gouverneur Andrew Bailey eine länger anhaltende Energiepreisbelastung nicht ausschloss. Die Reserve Bank of Australia erhöhte ihre Zinsen bereits um 25 Basispunkte auf 4,35 Prozent, nachdem die Inflation im März auf 4,6 Prozent gestiegen war. Howard argumentiert, dass Zinserhöhungen bei angebotsseitigen Ölpreisschocks wirkungslos seien, da die nötigen Sätze "sehr, sehr hoch — und rezessionsauslösend" wären, um Verbraucherverhalten zu ändern.
