Südkoreas Präsident Lee mahnt Einigung bei drohendem Samsung-Streik an
KI-Zusammenfassung
Südkoreas Präsident Lee Jae Myung hat am Montag Arbeitgeber und Gewerkschaft von Samsung Electronics zur Einigung aufgerufen, bevor am 21. Mai ein 18-tägiger Streik von rund 47.000 Beschäftigten beginnen soll. Die Gewerkschaft fordert Prämien in Höhe von 15 Prozent des operativen Gewinns, die Abschaffung von Auszahlungsobergrenzen und eine formalisierte Bonussstruktur; das Management bietet 10 Prozent sowie eine Sonderzahlung. Ministerpräsident Kim Min-seok warnte, die direkten wirtschaftlichen Verluste könnten eine Billion Won (664,7 Millionen Dollar) erreichen, bei indirekten Folgen sogar 100 Billionen Won. Die Regierung prüft im Fall "erheblicher Schäden" eine 30-tägige "Notfallmaßnahme" zur Aussetzung des Arbeitskampfes. Die Aktien von Samsung Electronics stiegen unterdessen am Montag vorübergehend um bis zu 6,65 Prozent.
