Über 47.000 Samsung-Mitarbeiter legen Arbeit nieder – Aktie fällt um 3 Prozent
KI-Zusammenfassung
Mehr als 47.000 Beschäftigte von Samsung Electronics treten am Donnerstag in den Streik, nachdem Lohnverhandlungen zwischen dem südkoreanischen Chipkonzern und der Gewerkschaft gescheitert sind. Die Samsung-Aktie fiel um 3 Prozent. Die Gewerkschaft hatte dem Vermittlungsvorschlag der staatlichen National Labor Relations Commission zugestimmt, Samsung lehnte diesen jedoch ab. Gewerkschaftssprecher Choi Seung-ho erklärte, das Unternehmen habe um zusätzliche Verhandlungszeit gebeten, dann aber um 11 Uhr Ortszeit mitgeteilt, dass "keine Entscheidung getroffen" sei. Samsung begründete die Ablehnung damit, dass die "übermäßigen Forderungen" der Gewerkschaft "grundlegende Prinzipien der Unternehmensführung" untergraben könnten. Die zentralen Forderungen betreffen die leistungsbezogene Prämie: Die Gewerkschaft fordert Boni in Höhe von 15 Prozent des Betriebsergebnisses, die Abschaffung von Obergrenzen und eine formalisierte Prämienstruktur. Ein südkoreanisches Gericht hatte zuvor angeordnet, dass der Streik Sicherheitseinrichtungen und laufende Arbeiten nicht beeinträchtigen darf. Präsident Lee Jae Myung und Premierminister Kim Min-seok hatten beide Seiten zur Einigung gedrängt.
