Trump plant deutlich größeren US-Truppenabzug aus Deutschland als angekündigt
KI-Zusammenfassung
US-Präsident Donald Trump hat am 3. Mai 2026 auf dem Flughafen in Palm Beach, Florida, angekündigt, die US-Truppen in Deutschland "um weit mehr als 5000" zu reduzieren. Damit geht er über die am Vortag von Verteidigungsminister Pete Hegseth angeordnete Reduzierung um 5000 Soldaten hinaus, die binnen sechs bis zwölf Monaten abgeschlossen sein soll. Das Pentagon begründet die Entscheidung mit einer Überprüfung der US-Truppenpräsenz in Europa; aktuell sind dort 86.000 Soldaten stationiert, davon 39.000 in Deutschland. Trumps Ankündigung folgt auf seine Verärgerung über Bundeskanzler Friedrich Merz, der sich kritisch zum US-Krieg gegen den Iran geäußert hatte. Ein umfangreicher Abzug stößt jedoch auf gesetzliche Hürden: Der US-Kongress hatte 2025 festgelegt, dass die Zahl der dauerhaft dem Europa-Kommando unterstellten Streitkräfte nicht länger als 45 Tage unter 76.000 sinken darf. Die republikanischen Vorsitzenden der Verteidigungsausschüsse in Senat und Repräsentantenhaus, Roger Wicker und Mike Rogers, warnten, ein Abzug könne "das falsche Signal an Wladimir Putin" senden.
