Türkei lockt ausländisches Kapital mit Steuererleichterungen nach Iran-Krieg
KI-Zusammenfassung
Die Türkei positioniert sich als sicherer Standort für internationale Investoren, während der Iran-Krieg weltweit Planungsunsicherheit und Inflationsängste auslöst. Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat ein Gesetzespaket vorgelegt, das Anfang Mai von der zuständigen Kommission verabschiedet wurde. Personen und Unternehmen, die in den vergangenen drei Jahren nicht steuerpflichtig in der Türkei gemeldet waren, erhalten bei Registrierung ihres Auslandsvermögens bis zum 31. Juli 2027 eine 20-jährige Befreiung von der Einkommensteuer für im Ausland erzielte Erträge. Zudem sinkt der Steuersatz bei Erbschaften und Schenkungen auf ein Prozent, gegenwärtig liegen diese bei ein bis zehn beziehungsweise zehn bis 30 Prozent. Auch bislang nicht deklariertes Inlandsvermögen kann straffrei gemeldet werden, sofern es in staatliche Anleihen fließt. Für produzierende Exporteure senkt die Regierung die Körperschaftsteuer von 25 auf neun Prozent, nachdem der Außenhandel im März um 6,4 Prozent eingebrochen war.
