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Geopolitikneutral18. Mai 2026

Ungarns neuer Premier Magyar sucht Annäherung an Polen

Deutsche Welleungarn-polens

KI-Zusammenfassung

Peter Magyar, der mit seiner Partei Tisza am 12. April 2026 die ungarische Parlamentswahl gewann, reiste zehn Tage nach seiner Vereidigung am 9. Mai zu seiner ersten Auslandsreise nach Polen. Der Besuch bei Premierminister Donald Tusk markiert eine Wende nach Jahren angespannter Beziehungen: Unter den rechtsnationalistischen Regierungen von Viktor Orbán (Fidesz, 2010–2026) und der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS, 2015–2023) hatten Budapest und Warschau ein illiberales, EU-kritisches Bündnis gebildet, das jedoch wegen Orbáns Russland-Nähe seit dem Ukraine-Krieg zunehmend bröckelte. Seit Tusks Amtsantritt Ende 2023 erreichten die Beziehungen den Tiefpunkt; Tusk attestierte Orbán im Oktober 2025, in jeder Angelegenheit anderer Meinung zu sein. Zusätzlich belastete Ungarns Gewährung politischen Asyls für die wegen Korruption gesuchten polnischen Ex-Politiker Zbigniew Ziobro und Marcin Romanowski das Verhältnis. Magyar will die bilateralen Bande nun neu knüpfen.

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