US-Armee zieht 5.000 Soldaten aus Vilseck in der Oberpfalz ab
KI-Zusammenfassung
Die US-Armee plant den Abzug von 5.000 Soldaten der sogenannten Stryker-Brigade aus Vilseck in der Oberpfalz, wie dem Bayerischen Rundfunk (BR) aus Kreisen der US-Armee bestätigt wurde. Betroffen ist das 2nd Cavalry Regiment, das in den Rose Barracks auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr stationiert ist; 2020 hatte die Abwahl Donald Trumps als US-Präsident einen bereits geplanten Abzug noch verhindert. Der Standort bleibt jedoch geöffnet: Mindestens 8.000 Soldaten verbleiben dauerhaft auf dem Truppenübungsplatz. Die Ankündigung trifft die 6.500-Einwohner-Stadt Vilseck in einer wirtschaftlich kritischen Phase — zusammen mit ihren Familien leben über 10.000 Amerikaner in der Region, die als wirtschaftliche Monostruktur auf das Militär angewiesen ist. Der neue Bürgermeister Thorsten Grädler (EHB-FW) bezeichnete den Abzug an seinem ersten Amtstag als schweren Schlag und kündigte an, alles zu unternehmen, um die Entscheidung möglicherweise noch umzukehren. Zuletzt hatte die US-Armee noch erheblich in den Standort investiert, unter anderem baut das U.S. Army Corps of Engineers, Europe District, derzeit 36 neue Wohnhäuser für Soldatenfamilien, deren Fertigstellung für den Sommer geplant ist.
