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Gesellschaftnegative21. Mai 2026

US-Einreiseverbot gegen HateAid-Geschäftsführerinnen sorgt für politische Empörung

Netzpolitik.orgjosephine-ballon

KI-Zusammenfassung

Die US-Regierung hat Josephine Ballon und Anna-Lena von Hodenberg, Geschäftsführerinnen der Berliner Organisation HateAid, Einreiseverbote verhängt und sie als "radikale Aktivisten" und "führende Akteure des Zensur-Industriekomplexes" bezeichnet. Das State Department unter Außenminister Marco Rubio wirft ihnen vor, Zensur gegen US-Unternehmen vorangetrieben zu haben. Ballon und von Hodenberg erfüllen mit HateAid jedoch eine im europäischen Digital Services Act (DSA) verankerte offizielle Funktion als sogenannte Trusted Flagger für die Meldung illegaler Inhalte auf Plattformen wie X und TikTok. Die Einreiseverbote wurden kurz vor Weihnachten 2025 bekanntgegeben; Deutschland kann diplomatisch derzeit wenig dagegen ausrichten. Ballon bestätigt im Interview, dass wahrscheinlich auch Familienmitglieder betroffen sind.

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