US-Finanzminister Bessent weist Kritik von Mentor Druckenmiller an Anleihe-Intervention zurück
KI-Zusammenfassung
US-Finanzminister Scott Bessent hat am Rande des G20-Treffens der Finanzminister in Asheville, North Carolina, gegenüber CNBC-Moderatorin Sara Eisen die jüngste Intervention der Trump-Regierung am Anleihemarkt verteidigt. Er wies die Kritik seines Mentors, des Milliardärs und Investors Stanley Druckenmiller, zurück, der in einem Gastbeitrag für das Wall Street Journal vom 24. August die Entscheidung des Finanzministeriums, die Rückkäufe von Staatsanleihen mehr als zu verdoppeln, als "Fehler" bezeichnet hatte. Bessent betonte, der US-Anleihemarkt habe sich seit Amtsantritt von Präsident Trump am besten entwickelt und die Renditen seien flach geblieben, obwohl sie weltweit gestiegen seien. Druckenmiller hatte argumentiert, man könne "sich nicht mit Liquiditätsinstrumenten aus einer Solvenzdebatte herauskaufen", sondern verschiebe die Auseinandersetzung nur und treibe den letztlichen Preis in die Höhe. Bessent gab an, er habe nach Veröffentlichung des Beitrags mit Druckenmiller gesprochen; zugleich konterte er, sein Mentor ändere oft seine Meinung und habe wahrscheinlich Geld verloren, als er den Kommentar eingereicht habe. Bessent betonte, seine Aufgabe sei es, dafür zu sorgen, dass der Markt Fundamentaldaten betrachte und nicht die Politik diktiere.