US-Kongresswahlen 2026: Warum die Märkte zehn Wochen vorher nervös werden
KI-Zusammenfassung
Zehn Wochen vor den US-Kongresswahlen im November 2026 beginnen die Finanzmärkte, das politische Risiko einzupreisen. Die Demokraten führen im landesweiten Wählerstimmungsbarometer laut FiftyPlusOne mit rund 6 Prozentpunkten und gelten als Favoriten für mindestens eine Kammer — Präsident Donald Trump und die Republikaner könnten die Kontrolle über den gesamten Kongress verlieren. Ed Mills, Washington-Experte bei Raymond James, warnt, dass ein geteiltes Washington zwar klassischerweise extreme Gesetzesvorhaben bremst, Trump in diesem Fall aber wahrscheinlich noch stärker auf präsidiale Alleingänge setzen werde. Als mögliche Marktrisiken nennen Analysten einen langwierigen Konflikt um die Anhebung der Schuldengrenze, eine Zunahme konfrontativer Dekrete und Volatilität bei verzögerten Wahlergebnissen. Trumps Zollpolitik, die auf der bisher unerprobten Notstandsermächtigung des International Emergency Economic Powers Act beruht, gilt dabei als prominentes Beispiel marktbewegender Exekutivmaßnahmen — deren Rechtmäßigkeit derzeit vor dem Supreme Court verhandelt wird.