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Geopolitikneutral24. Aug. 2026

USA sagen Großmanöver "Ssangyong" mit Südkorea wegen Lage im Nahen Osten ab

Deutsche Wellesüdkoreanischen-marinekorps

KI-Zusammenfassung

Das für September geplante gemeinsame Großmanöver "Ssangyong" der Streitkräfte der USA und Südkoreas, das amphibische Landungsübungen vorsah, findet nicht statt. Der Sprecher des südkoreanischen Marinekorps, Han Seung Jeon, teilte in Seoul mit, die US-Armee habe ihre Absage mit eingeschränkten Entsendungsmöglichkeiten aufgrund der Lage im Nahen Osten begründet; die US-Marineinfanterie hatte ihre südkoreanischen Kollegen bereits im Juni informiert. Derzeit sind rund 28.500 US-Soldaten in Südkorea stationiert, das seit dem Koreakrieg (1950–53) auf militärischen Schutz der USA zählt und neben Japan, Australien und Neuseeland zu den engsten Nicht-NATO-Verbündeten gehört. Wenige Tage zuvor hatte US-Präsident Donald Trump das bereits laufende Manöver "Ulchi Freedom Shield" von zwei Wochen auf eine verkürzt — Südkoreas Außenminister Cho Hyun erfuhr davon erst über Trumps Social-Media-Kanal. Beobachter werten die Schritte auch als mögliches Signal an Nordkorea.

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