Waldbrand in Tschernobyl-Sperrzone: 1200 Hektar betroffen, keine Strahlengefahr
KI-Zusammenfassung
Ein durch russische Drohnenangriffe ausgelöster Waldbrand wütet seit dem 7. Mai 2026 in der Sperrzone von Tschernobyl und hat bereits 1200 Hektar erfasst. Die ukrainische Verwaltung der Sperrzone teilte mit, dass alle Brandherde lokalisiert seien und Löscharbeiten mit Spezialkräften aus Kiew liefen. Viktoria Ruban, Sprecherin des Staatlichen Katastrophenschutzes der Region Kiew, erklärte, die Einsätze würden durch Trockenheit und Minengefahr erheblich erschwert; Kampfmittelbeseitiger müssten Gelände vorher sichern, bevor Feuerwehrfahrzeuge einfahren dürfen. Das staatliche wissenschaftlich-technische Zentrum für nukleare und Strahlensicherheit stuft den Brand derzeit als ungefährlich für die Bevölkerung außerhalb der Zone ein und überwacht kontinuierlich die Ausbreitung radioaktiver Partikel.
