Warner Bros. Discovery verbucht 2,9 Milliarden Dollar Verlust – Paramount-Deal und Netflix-Strafe belasten
KI-Zusammenfassung
Warner Bros. Discovery hat im ersten Quartal einen Nettoverlust von 2,9 Milliarden Dollar verzeichnet, nach 453 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. In die Bilanz eingegangen sind 1,3 Milliarden Dollar an vorsteuerlichen Akquisitionskosten, Restrukturierungsaufwendungen und Wertanpassungen sowie eine Abbruchgebühr von 2,8 Milliarden Dollar an Netflix. Netflix war im Februar aus dem geplanten Kauf von WBD-Vermögenswerten ausgestiegen, nachdem Paramount Skydance ein höheres Gebot abgegeben hatte; die Gebühr bleibt vor Abschluss des Paramount-Deals bei WBD in den Büchern. Der Umsatz lag mit 8,89 Milliarden Dollar um 1 Prozent unter dem Vorjahr, das bereinigte EBITDA stieg um 5 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar. Die Bruttoverschuldung betrug 33,4 Milliarden Dollar. Das Streaming-Geschäft entwickelte sich positiv: Der Umsatz stieg um 9 Prozent auf rund 2,89 Milliarden Dollar, getrieben durch internationale Expansion von HBO Max und einen Anstieg der Werbeeinnahmen um 20 Prozent im werbefinanzierten Segment.
